Thermomaterial

Ein schwitzwasserfreies Vorzelt

Für uns ist das Schwitzwasserproblem immer ein Thema gewesen.

In der Vergangenheit gingen wir das Problem noch mit Lüftungen oberhalb der Fenster an. Es folgte die Belüftung unterhalb der Dachträger und endete im Bereich Lüftung mit Lüftungsblechen zwischen den Sparren, also direkt unterhalb der Plane.

All das brachte nicht so richtig ein zufriedenstellendes Ergebnis zustande.
Nichts desto trotz gaben wir nicht auf und entwickelten weiter.

Wir verwendeten nun ein ganz neu entwickeltes Material (Thermoplane), bestehend von unten aus 4 mm geschlossen-porigem PVC-Schaum, oben mit PVC-Beschichtung. Hier wurde zum ersten Mal ein richtiger Meilenstein gesetzt. Das Thermomaterial besitzt durch seine Poren die vierfache Fläche einer üblich benutzten PVC-Plane.

Somit kann die vierfache Menge an Schwitzwasser aufgenommen werden. Zum zweiten kann sich beim verwendeten "Thermo-Zeltdach" durch die raue (raufaserähnliche) Innenfläche der Schwitzwassertropfen nun festhalten und fällt nicht wie bei einer glatten Plane sofort wieder herunter. Somit haben wir den Zeitpunkt verändert, da das Schwitzwasser jetzt Zeit hat abzutrocknen.

Schwitzwasser entsteht nur, wenn sich das Raumklima (z. B. durch plötzliches Aufheizen oder Abkühlen) verändert. Tropfendes Schwitzwasser gehört bei diesem Material der Vergangenheit an. Wenn nun zusätzlich ein Holzfußboden anstelle eines Steinfußbodens verwendet wird, so wirkt sich dies ebenfalls auf das Schwitzwasser aus. Auch ist Holzgestänge für die Schwitzwasserbildung erheblich besser geeignet als z. B. Alugestänge. Wird jetzt noch das Thermomaterial auch für die Wände verwendet, so ist man dem schwitzwasserfreien Vorzelt ein ganz gewaltiges Stück näher.

Das Heizproblem konnte von Truma mit einer eigens entwickelten Vorzeltheizung Typ S3002FS gelöst werden.

Fasst man alle Punkte zusammen, ergeben diese ein Ganzes, ein schwitzwasserfreies Vorzelt!

  Thermomaterial: 
 

 

 

 

 

  Zusätzlicher Nebeneffekt: 

Das benutzte Thermomaterial ist die Wärmedämmung.

Auf die zusätzliche Isolation in Form von Styropor, Holzwolle oder dergleichen kann verzichtet werden. Eine Isolation zwischen den Sparren hat immer den Nachteil, dass Ritzen und Lücken entstehen können.

Bei unserem Thermomaterial ist die Zelthaut auch gleichzeitig Isolation von Außen, ohne Ritzen und Lücken.

Die nicht unerhebliche Schalldämmung trägt zum Wohlbefinden eines jeden Campers bei. Innengeräusche bleiben innen, Außengeräusche weitgehendst draußen.

Der K-Wert entspricht einer 48 mm starken Sperrholzplatte.